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Wappen Weingut Faber

Die Weinlese 2009

Das Weinjahr im Rückblick

Der Winter war recht lange, jedoch ohne nennenswerte Niederschläge.Dies führte dazu, dass sich die Böden schnell erwämten und der Austrieb explosionsartig erfolgte. Ein strammes Wachstum im Mai läutete eine recht frühe Blüte ein, jedoch begleitet von nassem und auch kühlem Wetter. Dies führte zu einer sehr uneinheitlichen Rebblüte und dauerte je nach Sorte bis zu 3 Wochen. Dann begann die Aufholjagd: Viel Sonne, jedoch nicht zu heiß, -immer wieder Niederschlag in wohl dosierten Mengen, - und vor allem keine Unwetter oder Hagel.

Die lange Gutwetterperiode ab Mitte August ohne nennenswerte Niederschläge ließen einen guten bis sehr guten Jahrgang erahnen.

Unser erster Lesetag, am 21.September brachte dann bereits die Bestätigung: Hohe Reife und sehr gute Mostgewichte ( am ersten Tag schon im oberen Kabinettbereich) ließen großes erwarten. Aufgrund der anhaltend warmen , ja manchmal zu warmen Temperaturen, konnten wir täglich mit der Weinlese fortfahren, oft nur in den kühleren Vormittagsstunden, um die frisch geschnittenen Trauben nicht zu sehr zu strapazieren.Am 15. Oktober war die Lese bereits wieder beendet.

Das Ergebnis ist qualitativ nur knapp unter dem Superjahrgang 2003 geblieben. Die Erntemenge liegt ca. 10% unter einer Normalernte, bedingt durch das ungünstige Blütewetter.

Die ganz großen Gewinner des Jahrgangs 2009 sind die Burgunderweine, welche allesamt im 100 Grad Öchsle-Bereich liegen. 

Die meisten Weine sind bereits vergoren, und die Jungweine präsentieren sich fruchtig, mit ausgeprägtem, reifem Sortenaroma, jedoch weit weniger alkoholisch als die 2003er, bedingt durch einen höheren Säureanteil.

Sie dürfen gespannt sein auf den " Neuen " 

Weinprobe Freiburg 2008 Ein Dank gilt all unseren Erntehelfern aus nah und fern, die uns tatkräftig unterstützt haben und mit viel Disziplin und guter Laune zu diesem Erfolg beigetragen haben. 

Martin Faber
mit Uschi, Sophia und Sebastian 

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